Martial Arts Systematics2026-08-18T16:24:25+02:00

Martial Arts Systematics

Martial Arts Systematics ist ein stilunabhängiger und systematischer Ansatz für Kampfsport, Selbstverteidigung und Waffenkampfkunst.

Dabei werden diese Bereiche nicht miteinander vermischt. Sie haben unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Rahmenbedingungen und unterschiedliche Anforderungen.

Der gemeinsame Gedanke von Martial Arts Systematics besteht darin, kämpferische Situationen systematisch zu analysieren und für den jeweiligen Anwendungsbereich die funktionell sinnvollste Lösung zu finden.

Mag. Andreas Brandstätter

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
Aus welchem Stil stammt eine Technik?
Sondern:
Welche Lösung ist unter den jeweiligen Bedingungen am sinnvollsten, effektivsten und praktisch umsetzbar?

Martial Arts Systematics, kurz MAS, betrachtet Kampf nicht als Frage eines bestimmten Stils. Im Mittelpunkt stehen der Mensch, die jeweilige Situation sowie die biomechanischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die jeder Bewegung zugrunde liegen.

Am Ende kämpfen nicht zwei Stile gegeneinander.
Am Ende handeln zwei Menschen unter konkreten Bedingungen.

Was ist Martial Arts Systematics?

Martial Arts Systematics ist kein einzelner Kampfstil und keine weitere Kampfkunst neben anderen Kampfkünsten.

MAS ist eine übergeordnete Systematik, mit der unterschiedliche kämpferische Problemstellungen analysiert, geordnet und trainiert werden. Dabei wird auf Wissen aus verschiedenen Kampfsportarten, Kampfkünsten und Waffensystemen zurückgegriffen.

Entwickelt wurde Martial Arts Systematics von Mag. Andreas Brandstätter an der Akademie der Kampfkünste Graz. Grundlage dafür sind seine jahrzehntelange praktische Erfahrung in Selbstverteidigung, Kampfkunst, Kampfsport und Waffenkampfkunst sowie seine sportwissenschaftlichen Kenntnisse. Daraus entstand ein systematischer, an unterschiedliche Zielgruppen und Trainingsziele angepasster Trainingsaufbau.

Entscheidend ist nicht die Herkunft einer Technik, sondern ob eine Lösung für die jeweilige Situation funktionell, effizient und sinnvoll ist.

— Mag. Andreas Brandstätter

Martial Arts Systematics arbeitet daher stilunabhängig, aber nicht beliebig. Techniken, Bewegungen und Strategien werden nach klaren Kriterien betrachtet:

  • Funktionalität
  • Effizienz
  • Biomechanik
  • Distanz
  • Timing
  • physikalische Wirkung
  • Umsetzbarkeit unter realistischen Bedingungen
  • Zielsetzung des jeweiligen Bereichs

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Techniken zu sammeln.
Das Ziel ist, Kampf als System zu verstehen.

Die drei Bereiche von Martial Arts Systematics

Martial Arts Systematics unterscheidet drei zentrale Anwendungsbereiche:

  1.  Kampfsport beziehungsweise MMA
  2. Selbstverteidigung
  3. Waffenkampfkunst

Diese Bereiche werden bewusst voneinander getrennt, weil sie unterschiedliche Ziele verfolgen.

Im Kampfsport sucht man bewusst den sportlichen Zweikampf unter Regeln.
In der Selbstverteidigung möchte man eine körperliche Auseinandersetzung vermeiden oder möglichst schnell beenden. Mehr dazu im direkten Vergleich zwischen Selbstverteidigung und Kampfsport.
In der Waffenkampfkunst geht es darum, den Umgang mit Waffen und Gegenständen systematisch zu verstehen.

Die gemeinsame Grundlage ist die gleiche:
stilunabhängiges Denken, funktionelle Analyse und systematischer Trainingsaufbau.

Kampfsport bei Martial Arts Systematics:
MMA systematisch verstehen

Der Bereich Kampfsport ist bei Martial Arts Systematics grundsätzlich mit MMA, also Mixed Martial Arts, gleichzusetzen.

Wir orientieren uns an den sportlichen Rahmenbedingungen und am Regelwerk des MMA. Das bedeutet: Der Kampf findet unter definierten Bedingungen statt. Es gibt Regeln, erlaubte und verbotene Techniken, Gewichtsklassen, Kampfdauer, Kampffläche und einen sportlichen Rahmen.

Der Unterschied liegt im methodischen Ansatz.

Martial Arts Systematics versucht, den Kampf nicht nur zu trainieren, sondern systematisch aufzubauen, zu analysieren und verständlich zu machen.

Dabei sind wir stilunabhängig, ähnlich dem Grundgedanken von Mixed Martial Arts selbst. Wir bedienen uns des Wissens unterschiedlicher Kampfsportarten und Kampfkünste und übernehmen jene Prinzipien und Lösungen, die für die jeweilige sportliche Situation funktionell und sinnvoll sind.

Das Ziel ist nicht, verschiedene Stile nebeneinander zu trainieren.
Das Ziel ist, Kampf als Gesamtsystem zu verstehen.

Was bedeutet MMA bei Martial Arts Systematics?

MMA steht für Mixed Martial Arts. Im modernen Kampfsport bedeutet das, dass verschiedene Kampfdistanzen und technische Bereiche miteinander verbunden werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Tritte
  • Schläge
  • Stoßtechniken
  • Ellbogen
  • Clinch
  • Würfe
  • Takedowns
  • Bodenkampf
  • Kontrolle
  • Übergänge zwischen Stand und Boden

Bei Martial Arts Systematics wird MMA nicht als bloße Sammlung verschiedener Kampfsportarten verstanden. Es geht nicht darum, ein bisschen Boxen, ein bisschen Ringen und ein bisschen Bodenkampf nebeneinander zu trainieren.

MAS fragt:

Welche Aufgabe stellt sich in welcher Distanz?
Welche Lösung funktioniert unter dem jeweiligen Regelwerk am besten?

Wie lassen sich die Distanzen sinnvoll miteinander verbinden?
Dadurch entsteht ein systematisches Verständnis des sportlichen Kampfes.

Die Kampfdistanzen im Kampfsport

Martial Arts Systematics analysiert den Kampfsport über die unterschiedlichen Kampfdistanzen.

Als vorgelagerter Bereich kann zunächst die lange Distanz betrachtet werden. Hier findet noch kein unmittelbarer technischer Kontakt statt. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, Positionierung, Distanzkontrolle und die Vorbereitung eines Angriffs oder einer Reaktion. Sie kann auch als vorbereitende Distanz verstanden werden, weil sie vor dem eigentlichen technischen Kontakt liegt.

Der eigentliche Kampf lässt sich anschließend in fünf zentrale Distanzen gliedern.

Trittdistanz

In der Trittdistanz wird vorwiegend mit Tritten gearbeitet. Entscheidend sind Reichweite, Timing, Gleichgewicht, Beinarbeit und die Fähigkeit, die Distanz bewusst zu kontrollieren.

Schlag- und Stoßdistanz

In dieser Distanz kommen Faustschläge, Handtechniken, Stoßbewegungen und vergleichbare Angriffe zum Einsatz. Hier spielen Deckung, Beinarbeit, Winkel, Trefferfläche und Geschwindigkeit eine zentrale Rolle.

Ellbogen- und Clinchdistanz

In der unmittelbaren Nahdistanz geht es um Körperkontakt, Clincharbeit, Ellbogentechniken, Kontrolle, Positionierung und Übergänge. Diese Distanz ist besonders wichtig, weil viele Kämpfe nicht dauerhaft auf idealer Schlag- oder Trittdistanz bleiben.

Wurf- und Takedown-Distanz

Hier geht es darum, den Gegner aus dem Stand zu Boden zu bringen. Würfe und Takedowns sind keine getrennten Kampfdistanzen, sondern unterschiedliche Möglichkeiten innerhalb derselben Distanz.
Entscheidend sind Gleichgewicht, Griffposition, Schwerpunkt, Timing, Winkel und Kontrolle.

Bodenkampf

Im Bodenkampf wird die Auseinandersetzung am Boden fortgesetzt. Positionierung, Kontrolle, Befreiungen und, abhängig vom jeweiligen Regelwerk, Aufgabe- oder Schlagtechniken stehen im Mittelpunkt.

Striking und Grappling einfach erklärt

Die einzelnen Kampfdistanzen sind nicht mit Begriffen wie Striking und Grappling gleichzusetzen. Diese Begriffe beschreiben größere Bereiche des Kampfes.

Was ist Striking?

Striking ist der Überbegriff für den Kampf im Stand, bei dem insbesondere Tritt-, Schlag-, Stoß- und Ellbogentechniken eingesetzt werden.

Dazu gehören zum Beispiel Inhalte aus Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Taekwondo und anderen Standkampfsystemen.

Was ist Grappling?

Grappling umfasst den körpernahen Kampf mit dem Ziel, den Gegner zu kontrollieren. Dazu gehören insbesondere Clinch, Würfe, Takedowns, Bodenkampf und die Übergänge zwischen diesen Bereichen.

Warum sind Striking und Grappling keine Distanzen?

Striking und Grappling beschreiben technische Bereiche. Distanzen beschreiben dagegen die räumliche Situation im Kampf.

Entscheidend ist, zu verstehen, wie die einzelnen Distanzen miteinander verbunden sind und wie der Übergang von einer Distanz in die nächste funktioniert.

Genau hier setzt Martial Arts Systematics an.

Selbstverteidigung:
eine grundsätzlich andere Ausgangssituation

Selbstverteidigung muss bei Martial Arts Systematics klar vom Kampfsport getrennt betrachtet werden.

Im Kampfsport sucht man bewusst den Zweikampf innerhalb eines festgelegten Regelwerks. In der Selbstverteidigung möchte man eine körperliche Auseinandersetzung möglichst vermeiden oder möglichst frühzeitig beenden.

Kommt es dennoch zu einem Angriff, findet dieser in der Regel nicht unter selbst gewählten Bedingungen statt.

Zeitpunkt, Ort und Gegner können nicht bestimmt werden. Der Angreifer kann körperlich überlegen sein, Waffen oder andere Gegenstände einsetzen oder gemeinsam mit mehreren Personen handeln.

Selbstverteidigung muss deshalb andere Voraussetzungen berücksichtigen als Kampfsport.

Was Selbstverteidigung bei Martial Arts Systematics berücksichtigen muss

Selbstverteidigung bei MAS berücksichtigt insbesondere:

  • Vermeidung und frühzeitiges Erkennen gefährlicher Situationen
  • unterschiedliche körperliche Voraussetzungen
  • überraschende und nicht vorhersehbare Angriffe
  • bewaffnete Angriffe und den Einsatz von Gegenständen
  • mehrere Angreifer
  • sinnvolles Distanzmanagement
  • Flucht- und Ausstiegsmöglichkeiten
  • funktionelle Lösungen für Situationen, in denen körperliches Handeln unvermeidbar wird
  • Verhältnismäßigkeit
  • schonende Mittel, wenn diese beruflich oder situativ notwendig sind

Das Ziel besteht nicht darin, einen Kampf zu suchen oder möglichst lange zu führen.

Das Ziel besteht darin, eine aufgezwungene Gefahrensituation möglichst sicher zu bewältigen und zu beenden.

Waffenkampfkunst:
der systematische Umgang mit Waffen und Gegenständen

Der dritte Bereich von Martial Arts Systematics ist die Waffenkampfkunst.

Hier geht es darum, den grundsätzlichen und systematischen Umgang mit unterschiedlichsten Waffen und Gegenständen zu erlernen.

Im Mittelpunkt steht nicht ein historischer Stil und auch nicht das isolierte Erlernen einzelner Waffenformen. Entscheidend ist die Systematik hinter dem Umgang mit Waffen und Gegenständen.

Die zentrale Frage lautet:
Welche Möglichkeiten bietet mir das, was ich gerade in der Hand habe?

Welche Fragen stellt Martial Arts Systematics in der Waffenkampfkunst?

In der Waffenkampfkunst geht es unter anderem um folgende Fragen:

  • Welche Eigenschaften besitzt der jeweilige Gegenstand?
  • Welche Vorteile bietet er?
  • Für welche Distanz ist er geeignet?
  • Welche Bewegungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben sich daraus?
  • Welche biomechanischen Prinzipien liegen seiner Verwendung zugrunde?
  • Welche taktischen Prinzipien sind entscheidend?
  • Welche Gemeinsamkeiten bestehen trotz unterschiedlicher Waffen?
  • Welche Risiken entstehen durch Reichweite, Wirkung und Geschwindigkeit?

Dadurch wird Waffenkampfkunst nicht als Sammlung einzelner Waffentraditionen verstanden, sondern als systematisches Verständnis von Eigenschaften, Distanzen, Bewegungsmöglichkeiten und Wirkprinzipien.

Mit welchen Waffen und Gegenständen wird trainiert?

Trainiert wird mit unterschiedlichen Hieb-, Stich- und Schnittwaffen sowie mit geeigneten Gegenständen.
Dazu können unter anderem gehören:

  • Stock und Doppelstock
  • Langstock (Bō)
  • Kurzstock (Jō)
  • Tomahawk
  • Kubotan
  • Tonfa
  • verschiedene Schwerter
  • Katana
  • Säbel
  • Rapier
  • Degen
  • Machete
  • Hellebarde
  • Speer
  • Nunchaku
  • Karambit
  • Kama
  • Sai
  • Messer und Dolch
  • Trainingsaxt
  • flexible Waffen
  • weitere traditionelle Trainingswaffen
  • geeignete Alltagsgegenstände

Es geht nicht darum, für jede einzelne Waffe einen eigenen Stil zu erlernen.
Es geht darum, die Systematik hinter verschiedenen Waffen und Gegenständen zu verstehen:

  • Welche Distanz braucht eine Waffe?
  • Wie lässt sie sich bewegen?
  • Welche Winkel entstehen?
  • Welche Reichweite hat sie?
  • Welche Wirkung ist möglich?
  • Welche Gefahren entstehen daraus?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt.

Überschneidung zwischen Selbstverteidigung und Waffenkampfkunst

Die größten Überschneidungen bestehen zwischen Selbstverteidigung und Waffenkampfkunst.

In der Selbstverteidigung steht die Frage im Mittelpunkt, wie man sich gegen einen Angreifer mit einer Waffe oder einem gefährlichen Gegenstand möglichst effektiv schützt.

Die Waffenkampfkunst vermittelt ergänzend ein tieferes Verständnis dafür, wie unterschiedliche Waffen und Gegenstände funktionieren, welche Distanzen sie benötigen und welche Möglichkeiten und Gefahren sich daraus ergeben.

Trotzdem bleiben beide Bereiche getrennt.

Selbstverteidigung fragt:
Wie schütze ich mich in einer Gefahrensituation?
Waffenkampfkunst fragt:
Wie funktioniert der Umgang mit Waffen und Gegenständen grundsätzlich?

Martial Arts Systematics nutzt in beiden Bereichen eine gemeinsame systematische Grundlage, vermischt die Zielsetzungen aber nicht.

Die gemeinsame Systematik hinter den drei Bereichen

Martial Arts Systematics bietet somit drei klar voneinander getrennte Bereiche an:

  • Kampfsport beziehungsweise MMA
  • Selbstverteidigung
  • Waffenkampfkunst

MAS ist die übergeordnete Systematik, nach der diese Bereiche analysiert, strukturiert und unterrichtet werden.

Das bedeutet nicht, dass Kampfsport, Selbstverteidigung und Waffenkampfkunst miteinander vermischt werden.

Der gemeinsame Gedanke besteht darin, stilunabhängig auf vorhandenes Wissen zurückzugreifen, die jeweiligen Problemstellungen systematisch zu analysieren und daraus für den jeweiligen Anwendungsbereich die bestmöglichen Lösungen abzuleiten.

Martial Arts Systematics denkt daher nicht in Stilen, sondern in:

  • Aufgaben
  • Bedingungen
  • Distanzen
  • Zielsetzungen
  • Rahmenbedingungen
  • funktionellen Lösungen

Wissen allein reicht nicht

Martial Arts Systematics unterscheidet bewusst zwischen dem, was jemand weiß, und dem, was jemand unter realistischen Bedingungen tatsächlich umsetzen kann.

Eine technisch richtige Lösung besitzt nur dann praktischen Wert, wenn sie trainiert, automatisiert und unter den jeweiligen körperlichen und situativen Bedingungen zuverlässig abrufbar ist.

Deshalb werden technische Fähigkeiten Schritt für Schritt verbunden mit:

  • Bewegung
  • Distanzgefühl
  • Timing
  • Reaktion
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Widerstand
  • Anpassungsfähigkeit
  • zunehmender Komplexität

Es reicht nicht, eine Technik theoretisch zu kennen.
Sie muss unter den jeweiligen Bedingungen praktisch umsetzbar sein.

Systematik im Kampf und Systematik im Training

Der Begriff Systematics bezieht sich nicht nur auf die Analyse kämpferischer Situationen.

Auch der gesamte Trainingsaufbau folgt einer klaren Struktur.

Fähigkeiten werden aufeinander aufbauend vermittelt, miteinander verknüpft und schrittweise unter anspruchsvolleren Bedingungen trainiert.

Dadurch entsteht kein loses Sammelsurium einzelner Techniken, sondern ein nachvollziehbares und zusammenhängendes Handlungssystem.

Das Training soll nicht nur zeigen, was möglich ist.
Es soll verständlich machen, warum etwas funktioniert und wie es praktisch abrufbar wird.

Für wen ist Martial Arts Systematics geeignet?

Martial Arts Systematics ist für Menschen geeignet, die Kampf nicht nur als Technik-Sammlung verstehen möchten.

MAS richtet sich an Menschen, die Zusammenhänge verstehen, funktionell trainieren und sich systematisch entwickeln wollen.

Für Anfänger

Anfänger profitieren von der klaren Struktur. Sie müssen nicht vorher wissen, welcher Stil der richtige ist. Sie lernen Schritt für Schritt, worauf es in den jeweiligen Bereichen ankommt.

Für Kampfsportinteressierte

Wer MMA oder modernen Kampfsport trainieren möchte, findet in MAS einen systematischen Zugang zu den relevanten Kampfdistanzen, Übergängen und taktischen Anforderungen.

Für Menschen mit Interesse an Selbstverteidigung

Wer Selbstverteidigung lernen möchte, profitiert davon, dass MAS die besonderen Bedingungen realer Gefahrensituationen klar vom sportlichen Wettkampf trennt.

Für Menschen mit Interesse an Waffenkampfkunst

Wer den Umgang mit Waffen und Gegenständen verstehen möchte, findet in MAS einen systematischen Zugang zu Distanz, Bewegung, Reichweite, Wirkung und taktischen Prinzipien.

Für Fortgeschrittene

Fortgeschrittene können vorhandenes Wissen neu einordnen und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Bereichen besser verstehen.

Häufige Fragen zu Martial Arts Systematics

Ist Martial Arts Systematics ein eigener Kampfstil?2026-08-14T13:20:10+02:00

Nein. Martial Arts Systematics ist kein weiterer Kampfstil.

Es ist ein systematischer, stilübergreifender Ansatz, der Methoden aus verschiedenen Bereichen analysiert, ordnet und funktionell vermittelt.

Verbindet Martial Arts Systematics Kampfsport und Selbstverteidigung zu einem Bereich?2026-08-18T12:49:20+02:00

Nein. Martial Arts Systematics verbindet diese Bereiche nicht zu einem einzigen Bereich.
Kampfsport, Selbstverteidigung und Waffenkampfkunst werden klar voneinander getrennt, weil sie unterschiedliche Ziele und Rahmenbedingungen haben.

Ist der Kampfsportbereich bei MAS dasselbe wie MMA?2026-08-18T12:50:10+02:00

Grundsätzlich ja. Der Kampfsportbereich bei Martial Arts Systematics orientiert sich am MMA, also Mixed Martial Arts.

Dabei geht es um den sportlichen Zweikampf unter definierten Regeln und um das Training aller relevanten Kampfdistanzen.

Was unterscheidet MMA und Martial Arts Systematics?2026-08-18T12:50:50+02:00

MMA bezeichnet den sportlichen Wettkampfbereich.

Martial Arts Systematics beschreibt den methodischen Ansatz, mit dem dieser Kampf systematisch analysiert, aufgebaut und unterrichtet wird.

MAS ist also nicht einfach ein anderer Name für MMA. MAS ist die Systematik, mit der unter anderem der MMA-Kampfsportbereich trainiert wird.

Warum trennt MAS Kampfsport und Selbstverteidigung?2026-08-18T12:51:31+02:00

Weil beide Bereiche völlig unterschiedliche Voraussetzungen haben.

Kampfsport findet unter Regeln statt. Selbstverteidigung entsteht in nicht vorhersehbaren Situationen, in denen Ort, Zeitpunkt, Gegner und Rahmenbedingungen nicht frei gewählt werden können.

Diese Unterschiede müssen im Training klar berücksichtigt werden.

Ist Waffenkampfkunst Teil von Martial Arts Systematics?2026-08-18T12:52:05+02:00

Ja. Waffenkampfkunst ist einer der drei Bereiche von MAS.

Dabei geht es um den systematischen Umgang mit Waffen und Gegenständen, um Distanz, Reichweite, Bewegung, Wirkung und taktische Prinzipien.

Welche Waffen werden in der Waffenkampfkunst berücksichtigt?2026-08-18T16:25:07+02:00

Trainiert werden kann mit unterschiedlichen Hieb-, Stich- und Schnittwaffen sowie mit geeigneten Gegenständen.

Dazu können unter anderem Stock und Doppelstock, Langstock (Bō), Kurzstock (Jō), Tomahawk, Kubotan, Tonfa, verschiedene Schwerter, Katana, Säbel, Rapier, Degen, Machete, Hellebarde, Speer, Nunchaku, Karambit, Kama, Sai, Messer und Dolch, Trainingsaxt, flexible Waffen, weitere traditionelle Trainingswaffen, geeignete Alltagsgegenstände gehören.

Ist Martial Arts Systematics für Anfänger geeignet?2026-08-18T12:54:53+02:00

Ja. Der systematische Aufbau hilft gerade Anfängern, Zusammenhänge zu verstehen und sich nicht in einzelnen Techniken zu verlieren.

Muss ich besonders sportlich sein?2026-08-18T12:55:22+02:00

Nein. Die körperlichen Fähigkeiten entwickeln sich durch das Training.

Wichtig sind regelmäßiges Training, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, schrittweise zu lernen.

Was ist das Besondere an Martial Arts Systematics?2026-08-18T12:55:58+02:00

Das Besondere ist die klare Trennung der Anwendungsbereiche und die gemeinsame systematische Grundlage.

MAS denkt nicht in Stilen, sondern in Aufgaben, Bedingungen, Distanzen und funktionellen Lösungen.

Ist Martial Arts Systematics für Kinder geeignet?2026-08-14T13:25:29+02:00

Ja, wenn das Training altersgerecht aufgebaut ist.

Bei Kindern stehen Koordination, Bewegung, Körpergefühl, Aufmerksamkeit, Kontrolle und respektvolles Miteinander im Vordergrund.

Ist Martial Arts Systematics für Erwachsene geeignet?2026-08-18T12:56:53+02:00

Ja. Erwachsene profitieren besonders vom systematischen Aufbau, weil das Training verständlich, vielseitig und langfristig entwickelbar ist.

Probetraining bei Martial Arts Systematics

Wenn du Martial Arts Systematics nicht nur theoretisch verstehen, sondern praktisch erleben möchtest, ist ein Probetraining der beste Einstieg.

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