Karate

„Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden.“

(Japan Karate Association (JKA) dargelegt)

Der geschichtliche Ursprung:

Karate hat chinesischen Ursprung und stammt und bezieht sich auf das China der Tang-Dynastie (618 bis 907 n. Chr.). Der Name „Karate“ bedeutet „leere Hand“ – japanische Übersetzung.

Die geschichtliche Entwicklung:

Durch ein Waffenverbot auf der Insel Okinawa, um den Frieden der aufständischen Bevölkerung zu wahren (im 15. und 16. Jhdt.), erfreute sich die Kampfkunst wachsender Beliebtheit. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Karate stets im Geheimen geübt und ausschließlich von Meister zu Schüler weitergegeben. Aufgrund von Waffenverbot zur Erhaltung des Friedens wurde die Kampfkunst über die Jahrhunderte vor allem in mündlich und didaktisch festgelegten Zusammenhängen (auch in tänzerischer Form), teilweise auch chiffriert, überliefert.

Das moderne Karate:

Seit 1902 wird Karate nicht mehr nur als reine Selbstverteidigung, sondern auch als eine Art Leibesertüchtigung gesehen.

Nach dem Vorbild anderer Kampfkünste erfuhr Karate in den 30er Jahren eine hierarchische Einteilung nach einem Schüler-Meister-System.

Über Hawaii sowie die amerikanische Besatzung Japans und insbesondere Okinawas fand Karate im Laufe der 1950er und 1960er Jahre als Sportart zunächst in den USA und dann auch in Europa eine immer stärkere Verbreitung.

Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken, sowie Fußfegetechniken.

Die heutzutage oft übliche Form des sportlich orientierten Karate wird häufig kritisiert, da man glaubt, dass dadurch dessen Grundidee/Philosophie, eingeschränkt wird.

Karate ist keine olympische Disziplin.

Besonderheiten und Erwähnenswertes:

Jedes Karatetraining beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditation.

Karate kennt 20 Grundregeln die, die Kampfkunst in ihrer Ursprünglichkeit ausmachen und die philosophische Herkunft andeuten.

Auszug aus den 20 Grundregeln

Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.

  • Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
  • Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
  • Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.

Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.

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